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Eigenheim verkaufen oder behalten? Welche Fragen Sie sich vorher stellen sollten

Die Entscheidung ist selten rein rechnerisch. Sie wird nachvollziehbar, wenn Restschuld, Kosten und Lebensplanung nebeneinander liegen.

Immobilien16. Juni 20266 Min. Lesezeit

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Ruhiges architektonisches Detail einer Wohnimmobilie

Verändert sich die Lebenssituation, steht das Eigenheim zur Diskussion: verkaufen, behalten und selbst nutzen oder vermieten. Alle drei Wege sind vertretbar – sie führen jedoch zu unterschiedlichen Vermögensverläufen.

Was ein Verkauf tatsächlich freisetzt

Der Verkaufspreis ist nicht der verfügbare Betrag. Abzuziehen sind die Restschuld und die Kosten des Verkaufs. Erst der verbleibende Erlös lässt sich mit einer Anlagealternative vergleichen.

Verkaufspreis minus Restschuld minus Verkaufskosten – das ist die Größe, mit der weiter gerechnet wird.

Fragen vor der Entscheidung

  1. 01Wie hoch ist die Restschuld heute, und wie entwickelt sie sich weiter?
  2. 02Welche Kosten entstehen beim Verkauf?
  3. 03Wäre das Objekt dauerhaft vermietbar, und zu welchen Bedingungen?
  4. 04Welcher Instandhaltungsbedarf ist in den nächsten Jahren absehbar?
  5. 05Wie sicher ist die eigene Planung für die nächsten fünf bis zehn Jahre?
Häufige Fragen
Sollte der Erlös vollständig neu angelegt werden?
Das hängt von Reserve, Zeithorizont und geplanten Ausgaben ab. Häufig ist eine Aufteilung sinnvoll, damit ein Teil verfügbar bleibt.
Was spricht für Behalten und Vermieten?
Die Immobilie bleibt als gebundener Vermögensbaustein erhalten, Tilgung wirkt weiter. Voraussetzung ist, dass Bewirtschaftung und mögliche Unterdeckung im monatlichen Spielraum tragbar sind.
Passende Leistung

Behalten, vermieten oder verkaufen als Teil der Vermögensfrage.

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Nächster Schritt

Behalten, vermieten oder verkaufen lassen sich über 30 Jahre gegenüberstellen.

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